59.
Wer in die Zukunft mitgenommen werden will, der muss sich bereits in
der Gegenwart reisefertig machen.
60.
Als die Zukunft mit dem Urknall begann, hatte sie die Ewigkeit bereits
erreicht. Der Mensch aber ist nur eine unbedeutende Episode irgendwo
dazwischen.
61.
Die Zukunft ist ein zu wichtiges Thema, als dass man sie jenen Kräften
überlässt, die sich nicht von der Vergangenheit lösen
und die Gegenwart nicht bewältigen können.
62.
Lieber eine unbestimmte Zukunft als eine unbewältigte Vergangenheit.
63.
Wer der Zukunft die Hand reicht, hat sich von der Vergangenheit bereits
verabschiedet und ist auf dem Weg, der Gegenwart Adieu zu sagen.
64.
Die Zerfallszeit der Zukunft ist gleich Null. Wenn sie gerade begonnen
hat, ist sie bereits wieder vorbei. Andererseits ist sie unendlich,
weil dieser Prozess nie aufhört.
65.
Wer nicht an Gott glaubt, mag ein Materialist genannt werden, für
den es kein Jenseits gibt. Er ist dennoch ein wahrer Christenmensch,
wenn er aus den Zehn Geboten die Gebote 4 bis 10 als Handlungsanweisung
für moralisches Verhalten versteht und sich entsprechend bemüht.
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