130.
Politik soll Zukunft gestalten, tut sie es nicht, verwaltet sie nur
die Gegenwart.
131.
Es genügt nicht, sich zur freien und sozial verpflichtenden Marktwirtschaft
zu bekennen. Man muss ihr in der Gegenwart die Rahmenbedingungen geben,
in der sie sich zum Wohl aller in einer Gesellschaft entwickeln kann.
132.
Jede Gegenwart hatte ihre Herausforderungen der Zukunft. Blickt man
in die Vergangenheit zurück und fragt, wie sie gemeistert wurden,
erhält man eine in jeder Hinsicht ambivalente Antwort. Und genau
darin liegt das eigentliche Problem der Bewältigung künftiger
Herausforderungen.
133.
Ein Geburtstag ist zu allererst ein Schritt in die Zukunft.
134.
Ideen haben etwas mit Zukunft zu tun. Wer sie nicht hat, der hat auch
keine Zukunft.
135.
Der Hellseher glaubt die Zukunft zu kennen. Der Realist analysiert die
Fakten der Gegenwart; doch nur der Visionär versucht aus ihnen
die Zukunft zu gestalten.
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