110.
Nur wer die Zukunft vor Augen hat, kann in der Gegenwart das Notwendige
tun.
111.
Obwohl wir weder in die Zukunft sehen noch sie voraussehen können,
wissen wir dennoch, dass sie auf dem Weg zu uns ist.
112.
Der Optimist glaubt an die Zukunft, der Pessimist sehnt sich nach der
Vergangenheit, der Realist aber lebt in der Gegenwart.
113.
Ein Blick zurück im Zorn hat keinen Nutzen für die Gegenwart
und verstellt den Blick für das notwendige Tun für die Zukunft.
114.
Vieles, was wir planen, nennen wir „Projekt Zukunft“, obwohl
wir nicht wissen, was uns die Zukunft bringt.
115.
Descartes sagte: Ich denke, also bin ich. Etwas bescheidener sage ich:
Ich glaube, dass ich weiß, dass ich denke, also glaube ich, dass
ich weiß, dass ich bin.
116.
Vor Wahlen bilden die designierten Wahlsieger gern Schattenkabinette.
Was wir aber brauchen sind Lichtkabinette. Oder liegt es daran, dass
es zu wenige Lichtgestalten in der Politik gibt, um mit ihnen ein Kabinett
zu bilden?
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