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Meine Gedichte

Im Stil des Menschen Eugen Roth, weil er vielleicht auch das geschrieben hätte:

Ein Mensch denkt nach, kommt zu dem Schluss,
Dass endlich was geschehen muss.
Doch was, das weiß er leider nicht,
Deshalb bleibt er der kleine Wicht...

Weingut Jakob Sebastian, Rech/Ahr

Feind und Freund

Ein Mensch noch jung und ohne Ziel,
Ist ungehemmt und trink zu viel.
Dann kommt er etwas in die Jahre,
Hat Ziele – träumerisch – und wahre.

Der Mensch, er reift an seiner Zeit,
Sieht ein, dass Alkohol ein Feind,
Ein schlimmer, weil er süchtig macht,
Darum trinkt er nun mit Bedacht.

 

 

Ein Gläschen hier, ein Fläschchen dort,
Kommt ganz drauf an, auf Lust und Ort.

So ist der Mensch im Lauf der Zeit,
Suchtfrei geworden und gereift.

Doch ab und zu in stiller Stunde,
Im Freundeskreis, in froher Runde,
Und nicht zuletzt in Zweisamkeit,
Oder auch manchmal, ganz allein,
Er tief in seinen Keller geht,
In dem sein Ahr-Burgunder steht,
Von dem ein Gläschen dann und wann,
Der Mensch bewusst genießen kann.

Denn Spätburgunder von der Ahr,
Das ist bekannt und längst auch wahr,
Trägt sicher zur Gesundheit bei,
Hält Adern und Arterien frei.
Von unerwünschter Plaque und Plag
Und hebt die Stimmung, Tag für Tag.

Weihnacht - und mehr

Ein Mensch liebt diese Weihnachtszeit,
gleich ob es regnet oder schneit.

Er liebt die Zeit auch dieser halb,
weil dieses Jahr statt jung nun alt.

Denn bald kommt nach den Weihnachtstagen,
das Neue Jahr  zum Grüß-Gott-sagen.

Der Mensch sagt deshalb auch Willkommen,
Du Neues Jahr, das laut begonnen.

 

 

Mit Böllern, Lärm und lautem Knallen,
ist’s über uns dann hergefallen.

Und wir, die Menschen sind es selbst,
die Jahr für Jahr auf dieser Welt,
das neue Jahr so laut begrüßen,
weil wir uns dann nicht fragen müssen,
ob wir das Jahr vielleicht verschlafen,
wovor uns nur der Lärm bewahrte.

Denn schließlich kann es schon verdrießen,
Millionen in die Luft zu schießen,
die hier und unten auf der Erden,
viel besser zu gebrauchen wären.
Doch das soll jeder selbst entscheiden,
was Sinn macht – oder lass ich‘s bleiben?

Bankers Welt

Ein Mensch im Jahr 2008,
Erkennt, dass selbst der Börsenkrach
Und auch die Krise der Finanzen,
So überflüssig sind wie Wanzen.

Doch leider muss er auch erkennen,
Die Gier nach Geld ist nicht zu hemmen.
Am Ende stehen dann Milliarden,
Die Banker nun verloren  haben.

Doch woher hatten sie das Geld,
Das immer noch im Sumpf verfällt.
Das sie verzockt im Wahn der Gier,
Dem Motto nach, aus Eins mach Vier.

Der Mensch verliert in diesem Grauen,
Jedwedes nötige Vertrauen.
Denn schließlich war das Geld auch seins,
Das sie verbrannten Vier zu Eins.

Am Ende ist ihm nichts geblieben,
Von dem Ersparten für die Lieben.
Was für die Vorsorge gedacht,
Haben die Banker durchgebracht.

Nun steh’n sie da mit leeren Konten,
Weil sie mehr wollten als sie konnten.
Es rufen alle nach dem Staat,
Sie wollen Hilfe – aber rasch.

Von Schuldbekenntnis keine Spur
Gehaltsverzicht – weshalb denn nur?
Sie würden dann mit neuem Geld,
Das Rad zurück dreh’n – Bankers Welt.