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Meine Aphorismen

Probleme dieser Welt – wenn nicht durch die Natur bedingt - sind von Menschen zu verantworten und müssen deshalb auch von Menschen gelöst werden. Das gilt für die Gegenwart gleichermaßen wie für die Zukunft.

Herbstliches Weinlaub im November 2011

 

231. Glück ist kein Gegenstand den man suchen kann. Es ist vielmehr ein Gefühl, das alles Materielle in einer anderen Perspektive erscheinen lässt.

232. Wer Glück hat sollte bedenken, dass das Unglück gleich nebenan wohnt.

233. Über dem Glück liegt auch immer der Schatten des Unglücks.

234. Glück ist als Gefühl nur die halbe Wahrheit. Nur wenn man es auch materiell oder immateriell hat, kann man es auch genießen.

235. Glück ist etwas sehr menschliches und damit irdisches. Damit kommt es – oder auch nicht. Deshalb sollten wir es bewusst entgegennehmen, statt ihm ständig nachzujagen.

236. Glück hat man immer nur selbst – niemals der andere. Nur aus dieser Einsicht erwächst Demut.

237. Das Glück des anderen löst zwei Impulse aus: Freude oder Neid. Wer sich mit dem anderen freut, der kann sich wahrlich glücklich schätzen.

238. Nur wer glücklich ist oder einmal glücklich war, kann nachvollziehen was es heißt, nicht mehr glücklich zu sein.

239. „Ich kann mein Glück nicht fassen“ sagt der Volksmund, und er hat Recht; denn das Besondere am Glück ist seine Unfassbarkeit.

240. Wer sich im Leben immer und überall kurz fasst, vermehrt zwar die Chancen Glück zu haben. Dennoch wird er wohl niemals glücklich sein, weil das dann erfahrene Glück auch nur kurz hält.

241. Ein Unglück kann man herbeiführen – Glück aber nicht. Diesen entscheidenden Unterschied sollte man sich immer bewusst machen.

242. Wer Glück hat, sollte sich sofort fragen, wie es dazu kam. Nur dann hat er die Chance, es auch für länger zu halten.

 

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