205. Die Geburt, das Leben und der Tod sind eine untrennbare Einheit für uns Menschen. Für den Kosmos sind sie nur ein kaum zu registrierendes Ereignis. Die erste Gewissheit sollte uns Trost sein; denn wir haben keine Wahl uns diesem Dreiklang zu widersetzen. Die zweite Gewissheit sollte uns erkennen lassen, dass wir ebenfalls keine Wahl haben, hierauf Einfluss zu nehmen.
206. Sage niemals, Du hättest keine Zeit; denn am Ende Deiner Zeit wirst Du unendlich viel Zeit haben.
207. Zeit mag man haben oder auch nicht. In ihrem Ablauf ist sie unerbittlich und nicht aufzuhalten.
208. Zeit kann man nicht verschwenden, weil sie ohne Rücksicht auf uns Menschen vergeht.
209. Die Zeit beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Davor und danach ist sie für uns unbedeutend und dazwischen haben wir stets zuviel oder zu wenig von ihr.
210. Wer über die Zeit nachdenkt wird rasch feststellen, dass sie mit jedem Gedanken vergeht und zugleich kommt.
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